
Im Jahr 2010 werden iPhone, e-Books wie das Kindle und Co die breite Masse bei uns erreichen. Weitere Geräte werden dahingehend mit Sicherheit noch folgen. Das Keyword für diese Geräte Generation lautet “Post-PC Devices”. Sie werden auch beeinflussen wie wir künftig unsere Webseiten gestalten und konzipieren.
Pixellänge 1000 und mehr Webseten werden künftig definitiv länger, weil die Bereitschaft des Users zum Scrollen steigen wird. Das Scrollrad auf beinahe jeder Maus sowie Zoomfunktionen und die Gerstensteuerung sind mittlerweile Standard und die Internetzugänge ausreichend schnell geworden.
Die Footer von Webseiten werden künftig einen Sitemap-Charakter erhalten. Die Sitemap an sich erlebt somit eine Art Renaissance. Suchmaschinen lieben einfache Strukturen von Webseiten was Footer und Sitemap perfekt suggerieren. SEO Agenturen bestehen oftmals ohnehin auf beides.
Der obere sichtbare Bereich von Webseiten bleibt heiß umkämpft. Es ist nach wie vor die Fläche, die der User beim Seitenaufruf als Erstes sieht. Informationsebenen werden deshalb stärker eingesetzt, um die Informationsdichte pro Pixel zu erhöhen. Hier werden 2010 neue Ideen entstehen.
Mega-Drop-Downs in der horizontalen Hauptnavigation. Durch sie sparen wir lästige und überflüssige Übersichtsseiten und sie verkürzen die Klickwege für relevante Informationen erheblich. Drei Klicks zum Ziel ist out! User wollen und suchen nach Informationen. Wenn sich die Beute lohnt nehmen diese auch mehrere Klicks in Kauf. Relevant ist dabei nur der gefühlte Weg zur Hauptinformation.
Online Communitys, Intranets oder einfache Weblogs besitzen mittlerweile die Komplexität von Softwareprodukten. Es gilt: Weniger ist mehr. Konzepter werden den Beratern das Wasser abgraben, was die Auswahl von “Kernfunktionen” oder “Killerfeatures” betrifft – und werden auf diese Weise zum Programm-Manager des digitalen Produkts.